Gold und Silber

Nazi-Raub

  • Von Cordula Dieckmann
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Für den nationalsozialistischen Staat war es eine wunderbare Gelegenheit, an Geld zu kommen - für die Juden war es eine weitere Demütigung und Entrechtung. Vor rund 80 Jahren, am 21. Februar 1939, wurden sie per Verordnung gezwungen, sämtliches Gold, Silber und Edelsteine gegen eine geringe Entschädigung abzugeben. Auch Museen sicherten sich einiges, so wie das Bayerische Nationalmuseum in München. Die Ausstellung »Silber für das Reich« zeigt ab Donnerstag bis zum 10. November 112 solcher Objekte und schildert das Schicksal der Familien, denen sie entzogen wurden. Außerdem soll sie helfen, Erben der Ausgeraubten zu finden.

»Sie haben ihr Hab und Gut abgegeben und erhielten eine kleine Entschädigung, ein paar Pfennige«, sagt der Provenienzforscher Alfred Grimm aus München über die von Hermann Göring angeleierte Aktion, der damit die Aufrüstung der Weh...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 409 Wörter (2788 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.