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Bewährungsstrafe für Brunnenzerstörung

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Güstrow. Für die Zerstörung des Güstrower Borwinbrunnens in der Silvesternacht 2017/18 ist ein 31-Jähriger zu 22 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. In das Urteil des Amtsgerichts Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern) floss der Besitz und Handel mit Drogen ein. Zu Prozessbeginn am Mittwoch hatte der Mann ein umfassendes Geständnis abgelegt und sein Bedauern über die Tat ausgedrückt. Er hatte eine etwa handballgroße Kugelbombe in die Brunnenschale geworfen. Diese habe er in Polen gekauft. Ein Video der Tat hatte sich im Internet verbreitet. Der Schaden am 130 Jahre alten Brunnen wurde auf 110 000 Euro geschätzt. dpa/nd

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