Zwiegespaltener Arbeitgeber

Als Verhandlungsführer der Länder kann Matthias Kollatz den öffentlichen Dienst endlich attraktiv machen

  • Von Martin Kröger und Ines Wallrodt
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Bei einem Verhandlungsführer, der einer rot-rot-grünen Regierung angehört, sind die Erwartungen besonders groß. Selbst wenn klar ist, dass der Berliner Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) in den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder nicht nur die Linie der eigenen Koalition vertreten kann, sondern auch für die politisch andersfarbigen Bayern, Sachsen oder Nordrhein-Westfalen sprechen muss: »Gute Arbeit«, das Leitbild von Gewerkschaften, genießt bei Linkspartei, Grünen und Sozialdemokraten große Unterstützung. In der Rolle als Arbeitgeber im öffentlichen Dienst müssen sie daher beweisen, wie ernst es ihnen damit ist. Im Koalitionsvertrag von Berlin ist denn auch von einem »modernen, leistungsfähigen und attraktiven öffentlichen Dienst, der die Potenziale der Beschäftigten nutzt und wertschätzt«, die Rede. Dass es dabei nicht mit Schulterklopfen getan ist, dürfte allen Beteiligten klar sein. »Die Arbeitnehmerinnen un...

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