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Wandern in winterlicher Weite

Meterhoher Schnee, eisige Temperaturen, stolze Alpengipfel - und da soll jedermann durchwandern können?

  • Von Christian Schreiber
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Im Tiroler Leutaschtal, das direkt an Deutschland grenzt, gibt es seit diesem Winter einen Weitwanderweg. Vier Tage ist man unterwegs, schläft im Tal und zum Abschluss auf der Wettersteinhütte. Ein bisschen Kondition ist nötig, da die Tagestouren zwischen acht und 14 Kilometer lang sind. Zur Belohnung lustwandelt der Wanderer durch verträumte Wälder, in denen sich Bäume vor Freude (oder Schneelast) schütteln und verwunschene Wege zu zugefrorenen Seen und auf kleine Gipfel führen. Still, einsam, grandios - wandern wir los.

Fünf Minuten sind vergangen, seit wir dem Parkplatz und all den Wintersportlern mit ihren Skiern den Rücken zugekehrt haben. Unsere einzigen Begleiter sind die Sonne und ein aufmüpfiger Wind, der uns hin und wieder eine Portion Pulverschnee um die Nase weht. Die Bergschuhe knirsch, knirsch, knirschen im Schnee. Wir wollen jetzt nicht behaupten, dass es das einzige Geräusch ist, das wir noch vernehmen. Aber die Ru...


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