Rupien-Pakt und neue Investoren

Wie der Öl- und Gassektor Irans versucht, den neuerlichen US-Sanktionen zu begegnen

  • Von Bernd Schröder
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Während die Augen der Welt auf die Krise in Venezuela gerichtet sind, hat die US-Regierung von Donald Trump bereits das nächste Ziel für einen Regimewechsel anvisiert: den Iran, militärische Optionen nicht ausgeschlossen. Die neuen US-Sanktionen haben bisher dazu geführt, dass iranisches Erdöl in einer Größenordnung von einer Million Barrel Rohöl pro Tag effektiv vom Markt genommen wurde. Allerdings wird geschätzt, dass der Iran immerhin noch gut eine Million Barrel pro Tag exportiert.

Die Zahlen weisen darauf hin, wie schwierig es für internationale Unternehmen geworden ist, weiter in dem Land zu fördern. Bereits im Mai vergangenen Jahres hatte der französische Energieriese Total wegen des Ausstiegs der USA aus dem Atomabkommen seine Beteiligung am Gasfeld South Pars im Persischen Golf aufgegeben. Ende November gab dann der iranische Ölminister Bijan Zanganeh bekannt, dass die China National Petroleum Corporation (CNPC) die Antei...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.