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Jagd auf Wildschweine mit Pfeil und Bogen

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Potsdam. Die Entscheidung über eine mögliche Jagd mit Pfeil und Bogen auf Wildschweine in Stahnsdorf am Rande Berlins dauert noch. Zuvor müsse grundsätzlich der Erfolg einer solchen Maßnahme untersucht werden, sagte Agrarministeriumssprecher Jens-Uwe Schade. Die wissenschaftliche Begleitung des Vorhabens müsse ausgeschrieben werden. Daher ziehe sich das Genehmigungsverfahren noch etwas hin. Brandenburg wolle auch klären, ob die Tötung durch einen Pfeilschuss dem Tierschutz entspreche. Personen, die mit Pfeil und Bogen auf Jagd gehen, müssen einen Jagdschein, ein Zertifikat des europäischen Bogenjagdverbandes sowie ausreichenden Versicherungsschutz haben. Jäger in Stahnsdorf lehnen die Jagd mit dem Gewehr in dem bewohnten Ort als zu gefährlich ab. Das Verfahren liege ausschließlich in Brandenburg, sagte Schade. Das Ministerium sei als oberste Jagdbehörde für eine Ausnahmegenehmigung zuständig. Der Bund habe in dem Fall keine Regelungskompetenz. Das Bundeslandwirtschaftsministerium hatte sich gegen die Wildschweinjagd mit Pfeil und Bogen ausgesprochen. Seit 1976 verbietet das Bundesjagdgesetz in Deutschland die Jagd mit Pfeil und Bogen. In 17 anderen Ländern ist sie nach Angaben des Deutschen Bogenjagdverbandes gestattet. In Stahnsdorf werden pro Jahr etwa 60 bis 70 Wildschweine gesichtet. Sie zerstören Vorgärten und versetzen die Bewohner in Angst. Auch andere Kommunen leiden unter einer Wildschweinplage. dpa/nd

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