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Frauen*streik

  • Von Wolfgang Hübner
  • Lesedauer: 2 Min.

Der Internationale Frauentag 2019 ist in Berlin neuerdings ein Feiertag - vor allem aber ist er ein Kampftag. Frauen und Queerpersonen in zahlreichen Ländern beteiligen sich am Frauenstreik, um gegen Diskriminierung, Unterdrückung und Ausbeutung zu protestieren. »Wenn Frauen streiken, steht die Welt still«, heißt das Motto, dem sich auch Mitarbeiterinnen von »neues deutschland« verpflichtet fühlen. Sie haben gemeinsam mit anderen Journalistinnen zum Streik in der Medienbranche aufgerufen, denn auch dort gibt es beispielsweise geringere Gehälter für Frauen als für Männer. Nicht im Verlag »neues deutschland« - bei uns wird gleiches Gehalt unabhängig vom Geschlecht gezahlt. Aber der Frauenstreik im »nd«, der wegen des Produktionsrhythmus einer Tageszeitung schon am 7. März stattfand, ist ein Zeichen der Solidarität mit den streikenden, um ihre Rechte kämpfenden Frauen in Deutschland und der Welt. Die auch etwas daran ändern wollen, dass der Großteil der unbezahlten häuslichen und Pflegearbeit immer noch von Frauen geleistet wird.

Über diese Themen berichten wir regelmäßig - auch in unserem Extrablatt zum Frauenstreik, das der Donnerstag-Ausgabe beilag und das bei Aktionen am Frauentag verteilt wird. Mit der vorliegenden Ausgabe vom 8. März machen wir auf den Anteil der Frauenarbeit am Gesamterzeugnis »neues deutschland« aufmerksam. Die Leerstellen auf diversen Seiten verdeutlichen, wo überall in Redaktion und Verlag Frauen tätig sind: als Autorinnen, Bildredakteurinnen, in der Dokumentation und der Buchhaltung, in der Anzeigenabteilung, im Marketing und im Aboservice. Frauen, die den Leserinnen und Lesern als Autorinnen bekannt sind, und Frauen, die hinter den Kulissen des Zeitungsgeschäfts arbeiten. Deshalb ist diese nd-Ausgabe ein Beitrag zum Kampftag der Frauen.

Wolfgang Hübner, Chefredakteur

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