Die Gelbwesten von einst

In seinem neuen Buch fegt Éric Vuillard durch die Bauernkriege

  • Von Stefan Ripplinger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Ursprünglich wollte der Schriftsteller Éric Vuillard seine kleine Schrift später einmal herausbringen. Er zog sie angesichts der über die Jahreswende anschwellenden Demonstrationen der »Gelbwesten« wie ein As aus dem Ärmel. In dem Büchlein geht es nirgendwo um die Gelbwesten und nur an ein, zwei Stellen überhaupt um unsere Zeit. Die Szene von »La guerre des pauvres« (Der Krieg der Armen) ist Großbritannien im 14., vor allem aber Deutschland im 16. Jahrhundert, es geht um die Aufstände der Bauern.

Die Aufstände der Bauern erinnern allerdings schon in der kundigen Darstellung von Friedrich Engels - in seiner Lieblingsrolle als Militärhistoriker - an die der Gelbwesten: Lang schwelt das Feuer, auf einmal flammt es überaus kräftig auf. Man vereint sich unter der Führung von diesem oder jenem aus der eigenen Mitte, dem Ziegelbrenner Wat Tyler oder dem Brummifahrer Éric Drouet, rückt gegen das verhasste Zentrum vor, aber lässt sich von ihm fo...

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