Werbung

Ins Recht gesetzt

Ines Wallrodt über den besseren Schutz von Whistleblowern in der EU

  • Von Ines Wallrodt
  • Lesedauer: 1 Min.

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Panama-Papers, Lux Leaks, Toll Collect - die Namen stehen nicht nur für riesige Wirtschaftsskandale, sondern auch für mutige Mitarbeiter, die kriminelle Machenschaften in ihren Unternehmen aufgedeckt haben. Ohne Informanten wären in den vergangenen Jahren weitaus weniger Fälle von Steuerhinterziehung, Datenmissbrauch oder Korruption bekannt geworden. Sie helfen insbesondere im Bereich von Wirtschaftskriminalität und Behördenversagen, wo Entdeckungsrisiko und Verfolgungsdruck bislang beschämend gering sind.

Eine demokratische Gesellschaft ist auf Zivilcourage von Einzelnen angewiesen und muss solches Verhalten fördern. Doch stattdessen waren es regelmäßig die Hinweisgeber selbst, die auf der Anklagebank landeten. Mit der Einigung auf europäischer Ebene wird es künftig nicht mehr ganz so einfach sein, Missstände zu deckeln und Kritiker mundtot zu machen. Die neuen Regeln zwingen die deutsche Regierung endlich zum Handeln. Sie hat im Europäischen Rat bis zur letzten Minute die Agenda der Wirtschaftslobby vertreten und damit einen besseren Rechtsschutz von Hinweisgebern blockiert. Dass die Bundesregierung diese Linie am Ende aufgeben musste, ist ein Erfolg des Europäischen Parlaments. Zwei Monate vor der Wahl darf das auch einmal betont werden.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!