EZB muss nicht transparent sein

EU-Gericht weist Klage von Varoufakis und De Masi zur Herausgabe von Dokument ab

  • Von Simon Poelchau
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Am 25. Januar 2015 kam es in der Eurokrise zu einer Wendung, die der Linken auf dem Kontinent zunächst Hoffnung gab. Die Linkspartei SYRIZA errang bei den Wahlen in Griechenland die Mehrheit der Stimmen und erstmals einen Regierungsauftrag. Keine zwei Wochen später hob die Europäische Zentralbank (EZB) eine Sonderregelung auf, der zufolge die Notenbank bis dato griechische Staatsanleihen als Garantien für frisches Geld akzeptierte, obwohl diese damals eigentlich ein zu schlechtes Rating hatten. Mit anderen Worten drehte die EZB einer frisch gewählten, unliebsamen Regierung den Geldhahn zu.

Griechische Banken erhielten daraufhin nur noch über sogenannte ELA-Notfallkredite Geld von der Zentralbank. Die EZB handelte wieder, als Athen die Bevölkerung über einen Ausstieg aus den Kreditprogrammen abstimmen lassen wollte, die die Regierung zu harten Sparmaßnahmen verpflichtete, die das Land in eine schwere Krise und hohe Arbeitslosigkeit...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 641 Wörter (4470 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.