VW setzt zum Kahlschlag an

Volkswagen will sich auf Kosten der Belegschaft fit für Digitalisierung und E-Autos machen

  • Von Hagen Jung, Braunschweig
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Gemauert hatte man tagelang am Volkswagen-Stammsitz im niedersächsischen Wolfsburg, sobald von Journalisten die Frage gestellt wurde: Was denn dran sei an den bereits seit Freitag kursierenden Nachrichten, es drohe ein Stellenabbau bei der Kernmarke des Konzerns. Im Sektor VW Pkw sollten mehrere Tausend Arbeitsplätze verloren gehen, um Geld frei zu bekommen für hohe Investitionen, lauteten die Gerüchte. Man möge die Pressekonferenz abwarten, wehrte man in der Konzernzentrale die Medienanfragen auf Klarstellung ab.

Besagte Konferenz ist am Mittwochvormittag gelaufen, und in ihr bestätigte das Unternehmen: Es sei tatsächlich vorgesehen, das Personalvolumen spürbar zu reduzieren. Im Laufe der kommenden fünf Jahre solle das geschehen. Es sei davon auszugehen, dass bis 2023 durch Automatisierung von Routinearbeiten 5000 bis 7000 Stellen wegfallen, hieß es seitens der VW-Spitze.

Das lasse sich auffangen, indem Stellen beim altersbe...


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