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Justizopfer Gustl Mollath verklagt Bayern

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München. Gustl Mollath zieht gegen den Freistaat Bayern vor Gericht. Am Mittwoch kommender Woche beginnt vor dem Landgericht München I der Zivilprozess um Amtshaftungsansprüche, wie das Gericht am Donnerstag mitteilte. Mollath, eines der bekanntesten Justizopfer Deutschlands, fordert knapp 1,8 Millionen Euro Schadenersatz, weil er 2747 Tage zu Unrecht in einer Psychiatrie untergebracht war. Nach Gerichtsangaben hat der Freistaat bereits 70 000 Euro gezahlt und will es dabei belassen. Mollath war 2006 nach Körperverletzungsvorwürfen seiner Frau vom Landgericht Nürnberg-Fürth in die Psychiatrie eingewiesen worden. Im Zuge eines Wiederaufnahmeverfahrens kam er 2013 frei. dpa/nd

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