1000 Hektar sollen ausreichen

Rot-Rot setzt dem Flächenverbrauch eine Grenze. Die CDU ist nicht damit einverstanden

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Nur bedingt hat sich in den vergangenen 30 Jahren die tatsächliche Entwicklung Brandenburgs um die Planungen der Landespolitik gekümmert. Ob das Konzept der »dezentralen Konzentration« galt oder das »Tortenmodell« - das Berliner Umland wurde schrittweise zugebaut, andere Gebiete blieben zurück. Vielleicht gerade deshalb bietet die Landesentwicklungsplanung Stoff für eine Parlamentsdebatte.

»Abgehängtes Land - Was bringt der Landesentwicklungsplan?« So lautete am Donnerstag das Thema der Aktuellen Stunde im Landtag. Die CDU hatte es auf die Tagesordnung gesetzt, und wieder einmal ritt CDU-Fraktionschef Ingo Senftleben sein Steckenpferd, indem er den Umfang des in der Landesplanung erlaubten Flächenverbrauchs als entwicklungshemmend darstellte. Senftleben zufolge lehnen die märkischen Kommunen es ab, sich von der rot-roten Landesregierung »gängeln zu lassen«. Der CDU-Politiker schwelgte in Einwohner-Zuwachsraten zwischen 400 000 und 600 0...


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