Seine Vorbilder waren Breivik und Mosley

Der Hauptverdächtige von Christchurch hat ein Manifest verfasst. Einblick in eine rechte Gedankenwelt.

  • Von Sebastian Weiermann
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Die Polizei steht vor einer Moschee im Zentrum von Christchurch, Neuseeland, Freitag, 15. März 2019. Bei Angriffen auf zwei Moscheen voller Menschen, die an Freitagsgebeten teilnahmen, sind mehrere Menschen getötet worden.

Ein 28 Jahre alter Mann gilt als Hauptverdächtiger bei den Terrorangriffen in Neuseeland vom Freitag. Auf Online-Känälen verbreitete er ein Manifest, das seine Tat erklären soll. Eines seiner Vorbilder ist demnach Anders Behring Breivik, der in Norwegen im Sommer 2011 77 Menschen ermordete. Breivik war ein fanatischer Rechter. Sein Nachahmer ist es eigenen Aufzeichnungen zufolge auch. Breivik verfasste vor seiner Tat ein Manifest. Der Christchurch-Attentäter tat es ihm gleich, auf genau 74 Seiten. In einem Moment »ungezügelter Selbstkritik« habe er eine 250 Seiten lange Version gelöscht. Seine Taten sollten für sich selbst sprechen. So hielt es auch der NSU in Deutschland.

Zur Sicherheit verfasste der Attentäter vom Freitag dann aber doch noch eine - wenn auch weit kürzere - Erklärung. Darin wird klar: Der australische Rechtsterrorist bediente sich aus zahlreichen Versatzstücken extrem rechter Ideologien. Augenfällig ist der Titel...

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