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Rund 2500 demonstrieren gegen Rechts

Rund 2500 Menschen haben nach Angaben der Veranstalter am Samstag in Berlin gegen Rassismus und rechte Parteien demonstriert. Die Demonstration unter dem Motto »March Against Racism« wurde vom Bündnis »Aufstehen gegen Rassismus« organisiert. Bundesweit sollten demnach am »Internationalen Aktionstag gegen Rassismus« ähnliche Veranstaltungen in insgesamt 27 Städten stattfinden.

Die Polizei wollte sich in Berlin zu Teilnehmerzahlen zunächst nicht äußern. Die Demonstration sei bislang ruhig verlaufen, sagte eine Polizeisprecherin. Unterstützt wurde der Aufruf zur Berliner Demonstration unter anderem von den Berliner Grünen, der Linkspartei, der SPD sowie dem Deutschen Muslimischen Zentrum Berlin und dem Deutschen Gewerkschaftsbund Berlin-Brandenburg.

»Auch in Berlin und ganz Deutschland haben rassistische Anfeindungen, Hass und Hetze sowie rechte Gewalt zugenommen. Die Grenzen des Sagbaren sind längst überschritten«, hatte Irmgard Wurdack als Vertreterin des Berliner Bündnisses im Vorfeld erklärt. Der Aufstieg der AfD habe das politisch Machbare weit nach rechts verschoben und damit »gewalttätige rassistische, rechte und faschistische Bewegungen« ermutigt. Mit der Demonstration wolle man ein Zeichen gegen Rassismus, Nationalismus und Faschismus setzen, hieß es von den Veranstaltern.

Auch Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) unterstützte die Demonstration. »Als Demokratinnen und Demokraten ist es unsere Aufgabe und Pflicht, Hass und Hetze jederzeit und überall entgegenzutreten«, hatte Müller laut einer Mitteilung der SPD im Vorfeld betont.

Weltweit finden zwischen dem 10. und 23. März die »Internationalen Wochen gegen Rassismus« statt. In Deutschland richtet sich der Protest besonders gegen die AfD, die ein Sammelbecken für extreme Rechte sei, teilte das Bündnis »Aufstehen gegen Rassismus« in einer Presseerklärung mit. epd/nd

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