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Mehr Männer als Frauen Chef in Behörden

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Potsdam. Die rot-rote Landesregierung ist von ihrem Ziel, Geschlechtergerechtigkeit auch in der öffentlichen Verwaltung herzustellen, noch ein Stück entfernt. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage des Landtagsabgeordneten Steeven Bretz (CDU) hervor. Zwar konnte die Frauenquote auf der Ministerialebene und in Behörden erhöht werden. Der bereits 1994 im Landesgleichstellungsgesetz verankerte Auftrag, Parität in allen leitenden Positionen herzustellen, wurde aber bislang verfehlt. Es gibt fünf Minister und vier Ministerinnen, sechs Staatssekretärinnen und fünf Staatssekretäre, doch 28 Abteilungsleiter und nur 13 Abteilungsleiterinnen, 125 Referatsleiter und nur 86 Referatsleiterinnen. Die meisten Frauen in Leitungspositionen gibt es in den von der Linkspartei geführten Ministerien für Finanzen, Justiz und Soziales. Im gesamten Landesdienst ist nur in der niedrigsten Besoldungsgruppe der Richter die Zahl der Frauen mit 433 höher als die der Männer (327). Der CDU-Abgeordnete Bretz kritisiert: »Während sich Rot-Rot für das Parité-Gesetz feiert, nach dem für alle Parteien zu Landtagswahlen gleich viele Frauen und Männer als Kandidaten aufgestellt werden müssen, besteht in der von den gleichen Parteien geführten Landesregierung ein großer Nachholbedarf.« dpa/nd

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