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Kein »Brexit« ist auch keine Lösung

Die deutsche Wirtschaft hat sich selbst auf einen harten Ausstieg Großbritanniens aus der EU vorbereitet

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Sie haben sich so minutiös auf den Tag X am 29. März vorbereitet, dass eine Verschiebung des britischen EU-Austritts die deutschen Logistiker und Industrieunternehmen auf dem falschen Fuß erwischen könnte. BMW etwa hat nach Medienberichten für das Frühjahr eigens das weltgrößte Transportflugzeug vom russischen Typ Antonov für viel Geld gechartert, um Bauteile für seine vier Fabriken auf der britischen Insel per Luftbrücke einzufliegen.

Nicht allein der Münchner Automobilhersteller rechnet mit erheblichen Stockungen im Warenverkehr, wenn die Regierung Theresa Mays ihr Land über Nacht zum Zollausland machen sollte. Dann müsste beispielsweise jeder Auftraggeber von Exporten eine lange Zollerklärung ausfüllen, bevor er seine Produkte losschickt. Am besten per Internet, doch bislang gibt es kein gemeinsames Formular, welches sowohl in London wie auch in Brüssel akzeptiert wird.

Viele Unternehmen haben freilich Bestellungen vorgezo...


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