Aus Angst fürs Weiter so

Wiederwahl von SPD-Fraktionschef Saleh mit nur 66 Prozent zeigt Gräben in der Fraktion

  • Von Jérôme Lombard
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der Deus ex Machina war am Dienstagnachmittag nicht zur Berliner SPD gekommen: Wie erwartet wurde der alte Fraktionsvorsitzende Raed Saleh auch zum neuen gekürt. Die Palastrevolte in Form einer spontanen Kampfabstimmung, über die im Vorfeld gemunkelt worden war, blieb aus. Der Grund: Es ließ sich kein mutiger Gegenkandidat finden.

So blieb den 38 SPD-Abgeordneten gar nichts anderes übrig, als den 41-jährigen Abgeordneten aus Spandau im Amt zu bestätigen. Für Saleh stimmten bei der anonymen Wahl 25 Sozialdemokraten, acht votierten gegen ihn und fünf enthielten sich der Stimme. Insgesamt entfielen auf Saleh damit 66 Prozent der Stimmen. Auch wenn der alte und neue Fraktionschef das Ergebnis nach der Abstimmung mit einigem Zweckoptimismus als »zufriedenstellend« bezeichnete und sich »froh und dankbar für das ehrliche Vertrauen« seiner Genossen zeigte, kann ihm das Votum nicht gefallen.

Immerhin wurde Saleh bei der letzten turnusmäßigen Wa...

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