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Spielen mit den Westernmachos

Museum der bildenden Künste Leipzig stellt die Arbeiten des Malerinnennetzwerks Berlin-Leipzig aus

  • Von Joachim Lange
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Wundert man sich gerade noch über den Furor, mit dem allen Ernstes die Aufnahme von Mädchen in Knabenchöre eingefordert wird, da macht der neue Chef des Museums der bildenden Künste in Leipzig Alfred Weidinger Nägel mit Köpfen. Oben in seinem Haus läuft eine Ausstellung mit Werken der ersten Ehefrau des Leipziger Großmalers Werner Tübke, Angelika, die das Auge mit altmeisterlich manierierter Opulenz umschmeichelt. Diese Schau erzählt im Subtext etwas über eine Künstlerinnen-Existenz, die im Schatten (er-)blühte. Malerin Rosa Loy hatte sie für die aktuelle Ausgabe der traditionellen Referenz an eine heimische Künstlerin empfohlen.

Im Untergeschoss aber sind die fast 2000 Quadratmeter Ausstellungsfläche für 28 Künstlerinnen reserviert. Loy ist da natürlich auch vertreten. Mal nicht gemeinsam mit ihrem Mann Neo Rauch, wenngleich im Falle ihrer «Landung» (2011) mit dessen Ästhetik korrespondierend.

Das MalerinnenNetzWerk Berlin-Leipzig (MNW...


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