Nasarbajews Vermächtnis

Kasachstan gehört unter dem nun abtretenden Staatschef zu den aufstrebenden Nationen

  • Von Roland Etzel
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Im Eiltempo ging die Wachablösung an der Staatsspitze in Astana vonstatten. Erst am Dienstag hatte der kasachische Staatspräsident Nursultan Nasarbajew seinen Amtsverzicht erklärt, schon am Mittwoch wurde sein Nachfolger vereidigt. Der 78-jährige Nasarbajew stand seit dem Zerfall der Sowjetunion an der Spitze der fortan staatlich unabhängigen Republik Kasachstan, war bereits zuvor 1. Sekretär der Kasachischen Sozialistischen Sowjetrepublik gewesen und hätte auch jetzt nicht zurücktreten müssen. Erstens läuft die Wahlperiode erst im nächsten Jahr aus; zweitens gibt es aktuell keinerlei nennenswerten politischen Druck, dem er hätte nachgeben müssen. Insofern ist Nasarbajews Aussage, er habe den Zeitpunkt seiner Demission ganz allein bestimmt, kaum zu bezweifeln.

Das Parlament, in dem es neben der dominierenden staatstragenden Partei Nur Otan keine Kraft gibt, die sich als oppositionelle Gegenkraft versteht, spendete Nasarbajews Rücktritts...

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