Freiheit macht Staat

Der Leviathan gewinnt neue Freunde - und das ist gut so.

  • Von Björn Hayer
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.
Leviathan (unten) und Behemoth sind Ungeheuer der jüdischen Mythologie. Thomas Hobbes nahm Ersteren als Sinnbild starker Herrschaft, die unter sich für Frieden sorgt – und Zweiteren als Chiffre für das blutige Chaos, das ansonsten droht.

Deutschland, was nun? Das fragen sich viele im Moment. Selten zuvor wurde die politische Tektonik von ähnlichen Erschütterungen zerrüttet wie derzeit: Die Volksparteien schrumpfen vor sich hin, die Grünen wachsen in ungeahnte Höhen und rechte Populisten werden salonfähig.

Was passiert da? Zumindest die Zunahme im rechten und alternativ-ökologischen Spektrum zeigt eine neue, alte Sehnsucht: nach dem starken Staat - als Lenker und Fürsorger, Beschützer und Wahrer. Die einen sehen in ihm eine Bastion der »nationalen Identität«. Hiervon ist das links-ökologische Lager weit entfernt. Doch hofft man auch hier auf seine regulatorischen Fähigkeiten, nicht nur in Sachen Klimawandel. Laut Umfragen ist in Berlin derzeit die Verstaatlichung von Wohnkonzernen mehrheitsfähig.

Geboren wurde die Idee jenes durchsetzungsfähigen Wächters aus dem Misstrauen. Unter dem Eindruck des englischen Bürgerkrieges zwischen Krone und Parlament (1642-1649...

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