Ein System, zwei Rivalen

Die EU stellt sich neu gegen China auf - im Namen von Freiheit und Fairness.

  • Von Stephan Kaufmann
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Im Jahr 2016 steckte die griechische Regierung in der Klemme. Ihre Kreditgeber - allen voran die Bundesregierung - forderten eiserne Sparsamkeit und eine Senkung der Schuldenlast. Um Geld in die Kasse zu bekommen, wurde Athen zu umfassenden Privatisierungen gezwungen. Ein Schmuckstück der griechischen Wirtschaft, der Hafen von Piräus, ging daher an die chinesische Reederei Cosco. »Cosco go home«, protestierten damals die Hafenarbeiter - vergeblich. Der Verkauf an China galt den Kreditgebern als Erfolg. Damals. »Heute würden wir uns solch ein Geschäft schon sehr genau ansehen«, heißt es von der EU-Kommission. Denn heute gilt China als gefährlich.

Nach den USA revidiert nun auch die EU ihre Haltung zum Reich der Mitte. Auf ihrem Gipfel am Freitag beschlossen die Mitgliedsstaaten eine neue China-Strategie, die zu den veränderten Kräfteverhältnissen passen soll, inklusive einer »durchsetzungsfähigen Industriepolitik«. Noch immer nennt...

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