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»Wenn du ›ich‹ sagst, glauben sie dir alles«

Die Berliner Lesebühnen werden 30 Jahre alt - ein Gespräch mit vier Autoren

  • Von Christof Meueler
  • Lesedauer: ca. 12.5 Min.

Seit 30 Jahren gibt es die Berliner Lesebühnen. Wer ist hier aus Berlin?

Andreas »Spider« Krenzke: Icke.

Lea Streisand: Und ich.

Maik Martschinkowsky: Ich bin seit 2003 hier und ursprünglich aus der Nähe von Bielefeld. Andreas Scheffler: Ich bin seit 1987 in Berlin, ursprünglich auch aus Ostwestfalen.

Die »Höhnende Wochenschau« von Wiglaf Droste und Cluse Krings war die erste Lesebühne. Und die zweite war »Dr. Seltsams Frühschoppen«?

Scheffler: Ja, wir haben 1990 angefangen, in einem besetzten Haus in der Brunnenstraße. Wir hatten erst mal sehr mit uns selbst zu tun und versuchten, ’ne Richtung zu finden, ob es nun rein spaßig sein soll oder politisch anspruchsvoll oder literarisch. Es gab von allem etwas.

Waren das nicht Leute, die nicht mehr für die »taz« schreiben wollten und dann meinten, sie könnten eine Art Tageszeitung von der Bühne runter erzählen?

Scheffler: Das hat Dr. Seltsam immer behaupte...


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