Werbung

Umfrage: CDU und AfD verlieren weiter in der Wählergunst

Konsrvative und Rechtsaußen setzen Abwärtstrend fort / Grüne könnten deutlich zulegen

  • Lesedauer: 2 Min.

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Leipzig. Gut fünf Monate vor der Landtagswahl in Sachsen gibt es einer Umfrage zufolge Bewegung in der politischen Landschaft des Freistaats. So bleibt die CDU in der Wählergunst zwar stärkste Kraft, rutscht aber weiter unter die 30-Prozent-Marke, wie die »Leipziger Volkszeitung« (Samstagsausgabe) berichtet. Trotz des Abwärtstrends vergrößert die CDU den Abstand zur AfD.

Die CDU kommt laut der Umfrage auf 27 Prozent, im Vergleich zur vorherigen Umfrage der Zeitung vom August 2018 ist das ein Rückgang um zwei Prozentpunkte. Die AfD behauptet der Erhebung zufolge zwar Platz zwei, kommt aber nur auf 18 Prozent. Im August 2018 lag sie noch bei knapp 24 Prozent. Damit hat sie deutlicher an Zustimmung verloren als die Union.

Dafür sind die Grünen auch in Sachsen auf einem Höhenflug und erreichen 16 Prozent. Damit haben sie ihr Umfrageergebnis vom August (sieben Prozent) mehr als verdoppelt. Die LINKE verliert leicht und landet bei 17 Prozent (August: 19 Prozent). Die SPD stabilisiert sich bei elf Prozent. Die FDP droht mit fünf Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde zu scheitern.

Große Koalition könnte Mehrheit verlieren

Die Liberalen verloren einen Prozentpunkt, im August lagen sie noch bei sechs Prozent. Die Freien Wähler haben mit zwei Prozent vorerst wenig Aussicht auf einen Einzug in den Landtag. Die Blauen von Ex-AfD-Chefin Frauke Petry spielen der Umfrage zufolge ebenso wenig eine Rolle wie die Partei »Aufbruch deutscher Patrioten« von André Poggenburg, dem Ex-AfD-Chef von Sachsen-Anhalt.

Wäre schon am Sonntag Landtagswahl, hätte die seit 2014 regierende große Koalition aus Union und SPD keine Mehrheit mehr. Der Urnengang findet am 1. September statt. Für die Umfrage im Auftrag der »Leipziger Volkszeitung« wurden im März 703 repräsentativ ausgewählte Wahlberechtigte aus Sachsen befragt. AFP/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!