Fragezeichen über Wahlerfolg der Junta

Thailands erste Wahlen seit dem Militärputsch 2014 werden von Betrugsvorwürfen überschattet

  • Von Daniel Kestenholz, Bangkok
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wie bei allen Wahlen in Thailand seit 2001 dürfte die Partei des Populisten Thaksin Shinawatra auch bei den ersten Wahlen seit dem Putsch 2014 - und den ersten Wahlen seit acht Jahren - am Sonntag gewonnen haben. Und wie in Vergangenheit sind auch jetzt wieder Bemühungen der konservativen politischen Elite in Gang, die Regierungsbildung der Statthalter von Thaksin zu verhindern, der seit 2008 im selbstgewählten Exil lebt. Doch nun scheint diese Elite nicht mehr auf Putsche und Verfassungsrichter zu setzen, sondern auf Wahlmanipulation: Die thailändische Wahlbehörde wird von Vorwürfen des Wahlbetrugs förmlich überflutet - und lässt sich Zeit mit der Verkündung der Wahlergebnisse.

Thaksins Partei Puea Thai (»Für Thais«) errang nach vorläufigen Auszählungen 135 der 350 direkt gewählten Sitze. Auf Platz zwei folgt die Junta-Partei Palang Pracharat (»Volkspartei der Staatsgewalt«) mit 98 Sitzen. Puea Thais Führerin Sudarat Keyuraphan, ...

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