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Freiwillig ins Korsett

Wenn Sachsens LINKE ihre Kandidatenliste für die Landtagswahl aufstellt, gibt es nur wenig Spielraum

  • Von Hendrik Lasch
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Die Redewendung ist alt: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Eigentlich bezieht sie sich auf die Nöte, in die geraten kann, wer zwischen zu vielen Möglichkeiten auswählen soll. Auch die LINKE in Sachsen hat die Wahl: Am 13. und 14. April erstellt eine Vertreterversammlung in Leipzig die Bewerberliste für die Landtagswahl am 1. September. Zuvor wird in den Gremien ein Vorschlag erarbeitet. Das könnte ebenfalls zur Qual werden, aber nicht, weil es zu viele Möglichkeiten gäbe - es sind sehr wenige.

Das erstaunt zunächst, schließlich werden in der Landtagsfraktion einige Plätze frei. Nachdem die Partei bei der Wahl 2014 auf 18,9 Prozent gekommen war, einen Wahlkreis direkt gewann und ein Ausgleichsmandat erhielt, stellt sie derzeit 27 Abgeordnete. Sieben von diesen treten nicht wieder an, darunter »Urgesteine« wie Schulexpertin Cornelia Falken und der Rechtspolitiker Klaus Bartl. Außerdem nehmen Kathrin Kagelmann, Anja Klotzbücher, Kersti...


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