Schmerzhafte Einsatzfolgen

Beim Moorbrand 2018 in Niedersachsen: 24 Verletzte - Umweltschäden noch nicht ermittelt

  • Von Hagen Jung
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ein gebrochenes Sprunggelenk war die schwerste Verletzung, die der Feuerwehr-Unfallkasse (FUK) Niedersachsen nach dem mehrwöchigen Großeinsatz in Meppen gemeldet worden war. Vom 1. September bis zum 10. Oktober vergangenen Jahres hatten dort weite Flächen eines Areals gebrannt, auf dem die Bundeswehr Waffen erprobt. Bei einem solchen Versuch waren trotz extremer Trockenheit zehn Raketen von einem Hubschrauber abgeschossen worden. Sie entzündeten das Moorgelände, geeignete Löschfahrzeuge standen nicht zur Verfügung, und so weitete sich der Brand derart aus, dass gut 2000 Einsatzkräfte zu seiner Bekämpfung ausrücken mussten.

Insgesamt 24 aus ihren Reihen wurden im Rahmen der Brandbekämpfung verletzt, berichtet die Unfallkasse der Feuerwehr. Angesichts der Art des Einsatzes sei dies eine Bilanz, »mit der man nicht unzufrieden sein« müsse, zitiert der NDR den Geschäftsführer der FUK, Thomas Wittschurky. Wie er mitteilt, summieren sich die K...


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