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Wahlkampf in Potsdam aus Südafrika

  • Lesedauer: 1 Min.

Johannesburg. Mit vier zu zwei Stimmen bei einer Enthaltung hat der Kreiswahlausschuss am Dienstag entschieden, dass Sascha Krämer (LINKE) bei der Kommunalwahl am 26. Mai für die Potsdamer Stadtverordnetenversammlung kandidieren darf. Ein bisschen umstritten war dies, weil Krämer 2017 mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn nach Johannesburg gereist ist, wo seine Frau für die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung arbeitet. Ihr Vertrag endet im Juni und spätestens dann wird Sascha Krämer mit seiner Familie nach Potsdam zurückkehren. Seinen Wahlkampf muss er jetzt via Internet führen, per E-Mail, Facebook und Twitter. Er wird von Johannesburg aus auch während der Wahlkampagne die Homepage, die Facebook-Seite und den Twitteraccount des Kreisverbandes betreuen. Außerdem habe er am Wahlprogramm mitgeschrieben und gerade noch ein extra Wahlprogramm für seinen Wahlkreis eins verfasst, berichtet Krämer. »Was ich nicht machen kann, ist ein Infostand.« Postkarten und Flugblätter werden Freunde und Genossen für ihn verteilen. Kurzfristig will Krämer erst noch entscheiden, vielleicht vor dem Wahltermin für eine Woche zum Wahlkampf aus Südafrika nach Potsdam zu kommen. af

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