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Ryanair macht weiter wie bisher

In Deutschland werden dubiose Beschäftigungspraktiken beim Billigflieger geduldet - anders als in Italien

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

»Wer Ausbeutung missbraucht, wie das bei Ryanair der Fall ist, muss unseren entschiedenen Widerstand erfahren«, erklärte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) Ende September 2018 im Bundestag. Kurz zuvor hatte er streikende Flugbegleiter bei der irischen Billigairline am Flughafen Schönefeld aufgesucht. Die Zusage des Ministers kam beim fliegenden Personal gut an und weckte Hoffnungen auf eine grundlegende Verbesserung der Zustände bei Ryan-air. Wochen später einigten sich die Dubliner Konzernmanager und die deutsche Gewerkschaft ver.di darauf, dass für die deutschen Basen der Fluggesellschaft grundsätzlich ein Tarifvertrag nach deutschem Arbeitsrecht gelten sollte. Eckpunkte des Vertragswerks für fest angestelltes Kabinenpersonal und Leiharbeiter wurden festgeklopft. Dabei hatte Konzernboss Michael O’Leary lange geprahlt: »Eher friert die Hölle zu, als dass wir Gewerkschaften zulassen.« Unter dem Streikdruck musste er auf ver.di z...


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