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Statt Applaus tönten die Motorsägen

Mit Warnstreiks in Hessen unterstrichen Gewerkschaften ihre Forderungen nach Lohnerhöhungen

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Verwaltungskräfte und Beamte stellen das Gros der Landesbediensteten und sind Hauptnutznießer von Tariferhöhungen. Doch an Warnstreiks, mit denen Druck auf die Arbeitgeber ausgeübt wird, beteiligten sich dieser Tage in Hessen vor allem Arbeiter im Öffentlichen Dienst. Sie haben gute Gründe, um unzufrieden zu sein und auf mehr Druck von unten zu setzen.

In der laufenden Tarifauseinandersetzung für die 45 000 Landesbeschäftigten beim Land Hessen beginnt am Donnerstag eine möglicherweise entscheidende Runde. Unterhändler beider Seiten treffen sich in Dietzenbach (Kreis Offenbach). Für die Runde sind zwei Tage angesetzt. Hessen gehört als einziges Bundesland seit 15 Jahren nicht mehr dem Arbeitgeberverband Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) an und hat ein separates Tarifwerk. Zwar streben die Koalitionäre CDU und Grüne eine Rückkehr in die TdL an. Doch die Umsetzung lässt auf sich warten.

Um den Druck auf die Landesregierung zu erhöhen, unte...


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