Werbung

Stelldichein der Hai-Society

Aktivisten demonstrieren gegen Tagung der Immobilienbranche / Veranstalter verweigern nd-Journalist Akkreditierung

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: 1 Min.

Mietenaktivisten des sogenannten Büros für ungewöhnliche Maßnahmen haben am Mittwoch verkleidet vor dem »dbb forum berlin« demonstriert. In dem Tagungs- und Kongresszentrum fand parallel zu der Aktion eine Zusammenkunft der Immobilienbranche statt. Unter der satirischen Losung »HAI-Society mit Sekt« nahmen die Aktivisten das Treffen satirisch-bissig auf die Schippe.

»Suchen wir die Verantwortlichen heim - an ihren Treffpunkten und halten wir ihnen einen Spiegel vor«, hieß es in einer Ankündigung zu der Aktion. Der Miethai habe den Berliner Bären fest im Griff, erklärten die Aktivisten. »Wir aber fragen uns alle: Wer gewinnt wohl mehr, der HAI oder der Bär?«

Das satirische Event läutet zugleich die Aktionstage im Vorfeld der für den 6. April geplanten Großdemonstration gegen den Mietenwahnsinn in Berlin ein. Zu der Demonstration werden Zehntausende Teilnehmer erwartet. »Immer mehr Berliner*innen wehren sich gegen die Übernahme der Stadt durch die Immobilien-HAIe«, erklärten die Organisatoren der Kunstaktion. Langsam aber neige sich die Waage wieder in Richtung Gemeinwohl und Gerechtigkeit.

Wie die Immobilienwirtschaft das sieht, war für »nd« leider nicht in Erfahrung zu bringen, dem Reporter dieser Zeitung wurde der Zutritt zu dem Kongress von vornherein verwehrt.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln