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Ein Fuck you an die Menschheit

Bei der Basis: Ein Samstagnachmittag auf dem Berliner Festival Musik und Politik

  • Von Christof Meueler
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Am Wochenende fand in Berlin zum 20. mal das Festival Musik und Politik statt. Im großen Saal der Volksbühne gab es gut besuchte, beziehungsweise ausverkaufte Konzerte von Konstantin Wecker, Wenzel, Bernadette La Hengst, Dirk Zöllner und der Seilschaft, der alten Band von Gerhard Gundermann, die mit zwei Chören Gundermann-Songs aufführten.

Ging es auch eine Nummer kleiner? Na, klar. Am Samstagnachmittag bei freiem Eintritt im Foyer der Volksbühne, wo auf einer »Liederpodium« genannten Bühne vor der Garderobe Künstler bei Kurzauftritten ihre Lieder einem Publikum vorspielten, das alle aufgestellten Plastikstühle gut gelaunt besetzt hatte. Ist doch das ganze Festival ein ins 21. Jahrhundert geretteter, recht gemütlicher und überschaubarer Nachfolger des Festivals des politischen Liedes, das bis 1990 eines der größten Events der DDR gewesen war. Und auch das hatte einmal klein angefangen. Es hatte seine Wurzeln im Ostberliner »Hooten...


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