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Die Klagen der »Sonderdeutschen«

Die Ost-West-Frage hat im 29. Jahr der deutschen Einheit mehr Brisanz denn je.

  • Von Hendrik Lasch
  • Lesedauer: ca. 7.0 Min.

Im Jahr 2005 hat Christoph Links das Buch »Am Ziel vorbei« verlegt, laut Untertitel eine »kritische Bilanz« nach 15 Jahren deutscher Einheit. Das Interesse war bescheiden: Die kleine Auflage ist noch nicht vergriffen. Ostdeutsche Problemlagen, so schien es damals, interessierten die Leute nicht die Bohne.

Im September 2018 ist in Links’ Verlag wieder ein Buch über den Osten erschienen, eine »Streitschrift« der sächsischen SPD-Politikerin Petra Köpping: »Integriert doch erst mal uns!«. Das Buch wird Links förmlich aus den Händen gerissen; gerade verkauft er die fünfte Auflage. Köpping wiederum ist Dauergast in TV-Debatten und reist zu Vorträgen selbst ins Ruhrgebiet, wo sie erklären soll, warum es im Osten im 29. Jahr der Einheit so viel Unmut gibt. Die Frage füllt Zeitungsspalten, Schwerpunktsendungen und gibt Anstoß für wissenschaftliche Formate wie dieser Tage in Dresden und der Lausitz. »Kolonie Ost?« hieß eine gut besuchte Tag...


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