Wieder auferstanden

Der Journalist Arkadij Babtschenko spricht über seine inszenierte Ermordung im Sommer 2018, den Krieg in der Ukraine und die Rolle Russlands im postsowjetischen Raum.

  • Von Felix Jaitner
  • Lesedauer: ca. 15.0 Min.

Im vergangenen Jahr sorgte Ihre vermeintliche Ermordung für weltweites Aufsehen. Was passierte vor der Inszenierung Ihres Mordes?

Ich habe die Entscheidung zur Inszenierung weder getroffen noch habe ich diese Operation ausgearbeitet. Das war der ukrainische Geheimdienst SBU.

Was wurde Ihnen im Vorfeld mitgeteilt und wer hat sich an Sie gewandt?

Ungefähr einen Monat vor der Inszenierung hatte ich ein Treffen mit zwei Mitarbeitern des SBU. Diese zeigten mir Gesprächsprotokolle, Passdaten, Adressen, Fotos, persönliche Informationen, die dem Killer übergeben worden waren. Dann sagten sie: Es wurde ein Auftragsmord erteilt und du bist das Ziel. Das heißt, nicht du bist das Ziel, sondern der erste Versuch. Danach wird es noch mehrere Morde geben. Dann baten sie mich um Hilfe, diese terroristischen Netzwerke aufzudecken.

Warum beschlossen Sie dann gemeinsam mit dem ukrainischen Geheimdienst, Ihren Mord vorzutäuschen?

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