Werbung

Raus aus Griechenland

800 Migranten wollten Grenze nach Nordmazedonien überqueren

  • Lesedauer: 1 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Migranten flüchten vor Tränengas bei Zusammenstößen mit der Polizei nahe einem Flüchtlingslager im Dorf Diavata in der Nähe von Thessaloniki.
Migranten flüchten vor Tränengas bei Zusammenstößen mit der Polizei nahe einem Flüchtlingslager im Dorf Diavata in der Nähe von Thessaloniki.

Diavata. Im Norden Griechenlands ist es erneut zu Zusammenstößen zwischen hunderten Flüchtlingen und Sicherheitskräften gekommen. Rund 800 Migranten versuchten am Samstag, von einem Flüchtlingslager im Ort Diavata bei Thessaloniki in Richtung nordmazedonischer Grenze zu gelangen, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Sie bewarfen die Sicherheitskräfte mit Steinen, die Polizei setzte Tränengas ein und drängte die Menschen zurück.

Während der vergangenen Tage waren hunderte Flüchtlinge aus ganz Griechenland zu dem Lager in Diavata gekommen. Zuvor hatten sich Gerüchte in sozialen Netzwerken verbreitet, dass Menschenrechtsorganisationen ihnen beim Grenzübertritt helfen würden. Über Nordmazedonien hofften die Flüchtlinge, in weitere EU-Staaten zu gelangen.

Lesen Sie auch: Politik der Panik. Die Rede von der »Bedrohung« durch Flüchtlinge nützt neoliberaler Herrschaft.

Bereits am Freitag war es in der Gegend zu Zusammenstößen zwischen Migranten und Sicherheitskräften gekommen. Am selben Tag hatten rund 200 Asylbewerber vorübergehend die Gleise des Athener Hauptbahnhofs besetzt, um nach Thessaloniki und von dort nach Diavata zu gelangen. Nordmazedonien kündigte angesichts der Ereignisse an, die Sicherheitsvorkehrungen an der Grenze zu verstärken. AFP/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen