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Lustig ist das nicht

Über Greta Thunberg und die gegenwärtige Widerstandsgymnastik

  • Von Felix Bartels
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Soweit es Greta Thunberg betrifft, sind das hemmungslose Einprügeln auf sie und die joviale Bewillkommnung, die ihr wechselweise in den Zeitungen zuteilwerden, offenkundig dasselbe. Das zornige Mädchen soll absorbiert werden und - wo man ahnt, dass es nicht korrupt ist - offen bekämpft.

Greta ist gewiss nicht anmaßender, als Kinder im Alter von 16 Jahren sein müssen. Allein, wer ihr über den Kopf streichelt oder eine veritable Gefahr in ihr ausmacht, kann sich seinerseits nicht auf jene Unschuld herausreden. Wir sprechen von schlecht gereiften Jahrgängen, denen gegen den Strich geht, ein Mädchen sich ermannen und ein Kind sich ermächtigen zu sehen.

Die freche Raumnahme, das selbstbewusste Lächeln, der dreiste Glaube, simpel im Recht zu sein - das erinnert daran, was man selbst gern noch hätte. Für jene war das Älterwerden tatsächlich bloß eine Art Ausdünsten. Wenn man Frechheit von Dummheit abzieht, was bleibt dann noch? Was ...


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