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Sperrung von Kanal bringt Reedereien in Not

Eberswalde. Nach der Sperrung der Oder-Havel-Wasserstraße bei Oranienburg wegen eines Bombenverdachts am Ufer muss die Berufsschifffahrt den Betrieb auf der Route Berlin-Szczecin weitgehend einstellen. Eine Umfahrung in Richtung Polen über den Oder-Spree-Kanal und die Oder sei wegen geringer Wasserstände für viele Schiffe nicht möglich, sagte Sebastian Dosch, Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamts Eberswalde, am Montag nach einer Krisensitzung. »Die Oder hat derzeit Flachstellen in der Fahrrinne von nur 1,25 Metern, Tendenz fallend«, erläuterte Dosch. Ein voll beladenes Güterschiff benötige jedoch mindestens 1,80 Meter Wassertiefe. Auch dürften die Schubverbände auf dem Kanal wegen der Abmessungen der Schleusen nur maximal 67 Meter lang sein. Die Deutsche Binnenreederei habe bereits erklärt, dass die Umfahrung für das Unternehmen keine Alternative sei. »Für kleinere Reedereien kann diese Entwicklung existenzbedrohend sein«, sagte Dosch. Wegen der umfangreichen Untersuchung des Bombenverdachts soll die Wasserstraße bis Ende Mai gesperrt bleiben. dpa/nd

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