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Tradition zu verkaufen

Porzellan-Manufaktur im niedersächsischen Fürstenberg kämpft mit Absatzproblemen

  • Von Sonja Wurtscheid, Hannover
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat es; im Büro von Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) stehen gleich drei, und so gut wie jeder offizielle Besucher des Landes bekommt eines geschenkt: das weiße Niedersachsen-Ross aus Porzellan, hergestellt in der Manufaktur Fürstenberg im Landkreis Holzminden. 46 Stück verschenkte das Land laut Staatskanzlei im vergangenen Jahr.

Was kaum einer weiß: Fürstenberg ist nach Meißen in Sachsen die zweitälteste Porzellan-Manufaktur in Deutschland. Sie wurde 1747 gegründet. Doch die Tradition ist lange kein Verkaufsgarant mehr, wie die Bilanzen der vergangenen Jahre zeigen.

Seit Jahren kämpft die Fürstenberger Manufaktur mit Problemen im operativen Geschäft. Allein zwischen 2016 und 2017 wuchs das Minus unterm Strich um 230 000 auf knapp 4,2 Millionen Euro. Im selben Zeitraum sank die Zahl der Mitarbeiter von 105 auf 88. Neuere Zahlen liegen bislang nicht vor.

Die Verluste glich bisher die Norddeutsche L...


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