Werbung

Ganz unter uns: Wir bomben mit ...

René Heilig über »neue«, aber geheime Erkenntnisse zum Krieg in Jemen

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: 1 Min.

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Donnerwetter! Jetzt haben unsere Geheimdienste etwas ganz Tolles herausgefunden: Im Jemen-Krieg werden deutsche Waffen eingesetzt. Und weil die Erkenntnis über den Einsatz von Tornado- und Eurofighter-Kampfjets, die ohne deutsche Beteiligung gar nicht existieren würden, so spektakulär ist, konnte die Bundesregierung nicht an sich halten. Umgehend teilte sie das Wissen - ganz im Geheimen - mit den Mitgliedern des Auswärtigen Bundestagsausschusses. Keine Angst, die sagen nichts!

Ob die Dienste wohl noch mehr entdecken? Beispielsweise, dass die Maschinen unter anderem Luft-Boden-Raketen abfeuern, die von MBDA stammen, einem Konzern, der in Deutschland produziert? An den Börsen ließe sich zudem Wissenswertes über die Beteiligungen deutscher Firmen an der saudischen Kriegswirtschaft erkunden. MTU beispielsweise verdient über die saudi-arabische Middle East Propulsion Company (MEPC) an den Triebwerkswartungen für die bombenstarke Royal Saudi Air Force. Bereits seit 2008 werden Heckler&Kochs G36-Sturmgewehre von Saudi-Arabien in Lizenz hergestellt, Rheinmetall kümmert sich um Munition nicht nur für diese Waffen. Das Artillerieradar »Cobra« ist ein Spitzenprodukt, auf das auch Airbus stolz ist ... Also BND, nur Mut, da geht noch was - jenseits aller regierungsoffiziellen Exportstopp-Beteuerungen!

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!