Aufbruch an der Blauen Flut

Wie engagierte Bürger mit dem »Stadtforum Altenburg« ein Gründerzeitviertel beleben

  • Von Hendrik Lasch
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

Die Farbe stimmt nicht ganz, und die Mengenangabe wirkt ebenfalls etwas übertrieben. »Blaue Flut« heißt der kleine Wasserlauf, der durch die Altenburger Unterstadt plätschert: mal unsichtbar in einem Rohr, mal in einer steinernen Rinne - so wie hinter einem großen Haus am Ende der Kanalstraße, dessen einstige Pracht derzeit nur zu ahnen ist. Die bröckelnde Stuckfassade hätte ein Amtsgebäude geziert; tatsächlich, sagt Jutta Penndorf, »war das mal eine Essigfabrik«.

Das Quartier zwischen dem Bahnhof und dem Zentrum der ostthüringischen Stadt beherbergte einst buntes Leben. Mietshäuser mit aufwendigen Giebeln stehen neben einer alten Malzkaffee- oder einer Textilfabrik. Um die Ecke suchen Fabrikantenvillen einander zu übertrumpfen. In der Kanalstraße reihte sich einst Laden an Laden: Lebensmittel, Zeitungen, Papier- und Spielwaren, ein legendäres Fischgeschäft. Als Penndorf noch im benachbarten Lindenau-Museum arbeitete, »gingen wir ...

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