»Warum bin ich noch hier?«

Dutzende von Dörfern befinden sich in der »grauen Zone« des Krieges in der Ostukraine

  • Von André Widmer, Opytne
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.
Rodion Lebedew, örtlicher Koordinator der Hilfsorganisation Proliska, beim Rundgang durchs Dorf.

Elena Lebedewa steht am Esstisch in dem vom Krieg stark gezeichneten Haus der Familie in Opytne. Opytne ist ein ukrainisch kontrolliertes Dorf an der Frontlinie in der Ostukraine. Draußen ist es grau und kalt, um den Gefrierpunkt. Elena rezitiert aus einem eigenen Gedicht. »Die Ukraine braucht uns einfach nicht, so eine einfache Antwort auf viele Fragen. Die Ukraine wurde zur Stiefmutter und hat unsere Schicksale aufgegeben, schaut uns nicht mehr an und hat die Augen geschlossen und hat uns mit Leichtigkeit lebendig begraben.«

In Opytne, Heimat und Wohnort von Elena und ihrem Mann Rodion Lebedew, leben heute noch 38 der vor dem Krieg rund 750 Einwohner. Nach zwei schweren Schlachten wurde die ukrainische Armee 2015 von den prorussischen Separatisten vom Gelände des Flughafens Donezk vertrieben. Daraufhin zogen sich die ukrainischen Truppen an den Rand des Flugfeldes zurück. Zwischen Opytne und dem Flughafen befinden sich nun die u...

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