Der alte Hase kommt aus der Komfortzone

Nicht mehr doof sein: »Was«, das neue Album von Die Regierung

  • Von Christof Meueler
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Endlich ein alter Hase sein, ist das erstrebenswert? Für Tilman Rossmy schon. Er sang schon vor 20 Jahren: »Ich bin schon 15 Jahre im Musikgeschäft und hatte immer noch keinen Hit. Aber ich bin immer noch da!« Er wird dieses Jahr 60 und hat gerade eine Platte mit seiner alten Band Die Regierung rausgebracht: »Was«. Sie ist sehr gut, das hätte man nicht unbedingt erwartet. Prosaisch, tief und roh.

Das letzte Lied heißt »Alter Hase«, in dem Rossmy rät: »du musst lernen auf dich aufzupassen, wenn es dir gut geht«. Stimmt, denn wenn er mitteilen wollte, dass es ihm gut geht, waren seine Platten nicht so gut. Kristof Schreuf hat das kürzlich in der »Jungle World« beschrieben: Zuerst klang Rossmy mit Die Regierung, »als hätte sich Lou Reed mit Ton Steine Scherben zusammengetan«. Dann begann er, »Softrock« zu spielen und hörte sich an »wie ein Chris Rea, der sich von Country-Musikern begleiten lässt«. Latent verschunkelte Laid-Back-Musik wie ...

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