Über das Ziel hinausgeschossen

Thüringens Innenminister distanziert sich inzwischen von Pfefferspay-Einsatz bei Aktionstag

  • Von Sebastian Haak, Erfurt
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
So viel Pfefferspray durften die Jugendlichen in Thüringen wohl nicht auf die Pappaufsteller schießen.

So richtig wissen sie beide augenscheinlich nicht, was sie da tun. Weder der Jugendliche mit den langen blonden Haaren unter der Mütze noch der Polizist, der ihn beaufsichtigt; seine Hände in die Hüften gestützt.

Der Jugendliche hält das Pfefferspray ziemlich unbeholfen in Richtung des Pappaufstellers, der da zwei, drei Meter von ihm entfernt auf dem Gelände des Thüringer Innenministeriums steht; ehe er mit dem Finger auf den Knopf drückt, wodurch tatsächlich eine Flüssigkeit aus dem Pfefferspray in Richtung des Pappaufstellers fliegt.

Der Polizist sollte eigentlich wissen, dass sich ein Pfefferspray-Einsatz in dieser (Trainings-)Situation verbietet. Auf dem Pappaufsteller ist nämlich nicht ein renitenter Mann zu sehen, der auf seine Mitmenschen losgeht, sondern ein böser Bube, der die Umstehenden mit einer Pistole bedroht. Nicht nur Polizisten lernen in ihrer Ausbildung, dass der Einsatz von Pfefferspray in einer solchen Lag...

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