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Rückkehr zur Bahn, wie wir sie früher kannten

Zu »Flixtrain will mehr Züge fahren«, nd-ratgeber vom 13. März 2019, S. 1

Dieser Artikel passt mir gar nicht. Es ist ein Loblied auf eine Firma, die eigentlich verabscheuungswürdig ist. Profitorientierung steht auch da an erster Stelle. Die privaten Anbieter, die nun überall der DB Regio Strecken abnehmen (in meist dubiosen Verfahren), haben sich durchweg als unfähig erwiesen.

Was wir brauchen, ist eine Rückkehr zur Bahn, wie wir sie früher kannten, als man die Uhr nach den Zügen stellen konnte, alles in einer Hand war, übersichtlich und vollkommen der Vernunft untergeordnet.

Allein der heutige Tarifdschungel ist doch völliger Schwachsinn. Alles ist heute ausgelagert und daher teurer. Strecken werden einfach wochenlang völlig gesperrt, obwohl sie zweigleisig sind. So etwas hat es doch früher überhaupt nicht gegeben.

Wer zum Beispiel im Sommer als Stuttgarter einen Urlaub in der Schweiz plant, sieht sich mit der Tatsache konfrontiert, dass die einzige dorthin führende Strecke während der Sommerferien gesperrt ist. Sind da Geisteskranke am Werk?

Flixtrain ist auch gar nicht billiger. Ich fuhr neulich von Cuxhaven über Hamburg-Hannover-Frankfurt-Karlsruhe nach Freudenstadt im Schwarzwald für 22 Euro. Wo bekommt man solche Tickets billiger?

Hans-Ulrich Bünger, Freudenstadt/Schwarzwald

Beiträge in dieser Rubrik sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Die Redaktion behält sich das Recht Sinn wahrender Kürzungen vor.

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