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Bremen im Finnafjord

Deutscher Betreiber beteiligt sich an Hafen im noch abgelegenen Nordosten Islands

  • Von Andreas Knudsen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Finnafjord wird ein Hafen für das absehbar eisfreie Arktische Meer. Darauf bereiten sich die Reedereien schon längst vor - in der Erwartung, dass die globale Erwärmung klimatische Kipppunkte überschritten hat und der Abschmelzprozess nicht mehr gestoppt werden kann. Dann, so die rationale Überlegung, ist es besser, der erste zu sein, der Hafeninfrastruktur anbieten kann.

Aus dieser Erkenntnis heraus setzten der isländische Staat und die Kommunen im Nordosten der Eisinsel 2007 ein Projekt in Gang, das den Standort mit den geografisch und geologisch besten Voraussetzungen für einen Tiefwasserhafen identifizieren sollte. Die Wahl fiel auf den Finnafjord, der an der westlichen Seite von einer 40 Kilometer langen Halbinsel vor dem Treibeis von der grönländischen Ostküste geschützt wird. Diese sowie die kürzere Landzunge im Osten brechen die Wellen des Nordatlantiks, während die mehrere Hundert Meter hohen Berge Windschutz bieten. Das Haf...


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