Licht, das keinen Schatten wirft

Das Festspielhaus Hellerau ist wie vor 100 Jahren wieder ein Treffpunkt künstlerischer Avantgarde

  • Von Christel Sperlich
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

In den Regenpfützen auf dem offenen Vorplatz des Festspielhauses spiegeln sich glatte Flächen, klare Linien, geometrische Grundformen. Steinerne Säulen stützen den hellgelben Fassadengiebel, dessen Mitte ein Yin-Yang-Symbol schmückt. Hinter der klassischen Fassade schuf der Schweizer Architekt und Bühnenbildner Adolphe Appia einen Saal von gleicher formaler Strenge. Die Bühne mit unterschiedlich angeordneten Stufen, Quadern und Säulen, die den Raum mehrdimensional aufteilen. Man sprach vom »Theaterwunder von Hellerau«, als vor mehr als 100 Jahren die spektakuläre Bühne des Festspielhauses Hellerau auf sich aufmerksam machte.

Der Theaterreformer Appia verzichtete auf überladene dekorative Verspieltheit. Er rückte den Darsteller in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Das beeindruckte auch die Intendantin des Festspielhauses, Carena Schlewitt, als sie im vorigen Jahr von der »Kaserne« Basel nach Hellerau kam. Die gebürtige Leipzigerin sc...

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