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Flüchtlingsboot bleibt in Wittenberg als Mahnmal erhalten

Wittenberg. Das von Brandstiftern zerstörte Denkmal eines Flüchtlingsboots in Wittenberg bleibt in seinem jetzigen Zustand als Mahnmal erhalten. Das hat der Stadtrat mehrheitlich beschlossen, teilte eine Sprecherin der Stadt am Donnerstag mit. Es gehe darum, mit dem Mahnmal an das Schicksal von Flüchtlingen zu erinnern. Gleichzeitig gelte es, Ereignisse um den 9. November nicht zu vergessen. Unbekannte hatten das Boot im November 2018 angezündet - Stunden, nachdem auch in Wittenberg an die Opfer der Pogrome von 1933 erinnert worden war. Laut der Stadtsprecherin hatte es einige Monate später einen zweiten Brand gegeben. Das 16 Meter lange und 5 Meter breite Flüchtlingsboot war 2017 von Italien nach Wittenberg gebracht worden. Es war zum Reformationsjubiläum als »Denkmal der Menschlichkeit, Konsequenz und Rechtsstaatlichkeit« aufgestellt worden. 240 Menschen aus Afrika waren mit dem Boot über das Meer nach Europa geflüchtet. dpa/nd

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