Damals im Café

Die »Ernst Busch« hat ein neues Zuhause, doch das alte ist noch im Gespräch.

  • Von Bahareh Ebrahimi
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

In einem Hinterzimmer des Café »Einstein Unter den Linden« in Berlin trafen sich mal der ehemalige Generaldirektor der Berliner Opernstiftung, Stefan Rosinski, und der ehemalige Rektor der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Wolfgang Engler. Ersterer wollte ein Gebäude verkaufen, der zweite suchte seit langem ein neues Haus für seine Hochschule. Die Rede war von den Opernwerkstätten in der Zinnowitzer Straße. Rosinski empfahl diese als neuen Standort, Engler hatte Interesse - nur der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit war dagegen.

Das erzählt Rosinski in einem Interview mit »nd«. Er hatte 2006 den Auftrag erhalten, aus drei Werkstätten der Berliner Opernhäuser (Deutsche Oper, Deutsche Staatsoper und Komische Oper) einen zentralen Standort zu machen. Der Hintergrund dafür war, dass der Senat Geld sparen musste. So kam es, dass er die Immobilie am Wriezener Bahnhof, hinten dem Sitz des »neuen deutschland«, kaufte und be...


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