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A-Moll statt A-Müll

Zehn Jahre Asse-Konzerte gegen die Atomkraft

  • Von Reimar Paul
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die »Asse-Konzerte« feiern Jubiläum: Vor zehn Jahren wurde die einzige deutsche Konzertreihe mit klassischer Musik aus der Taufe gehoben, die sich ausdrücklich gegen die Nutzung von Atomkraft wendet und für einen anderen Umgang mit radioaktiven Abfällen wirbt. Beim ersten Konzert 2009 spielte das Braunschweiger Ensemble »Der Guelfen Freüdenspiel« in der Kirche St. Barbara im Kreis Wolfenbüttel Barockmusik.

2009 war das Jahr, in dem die dramatische Situation im Atommülllager Asse erstmals in den Blick der Öffentlichkeit rückte. Weitgehend unbeachtet waren in das frühere Salzbergwerk Asse II zwischen 1967 und 1978 126 000 Fässer mit schwach und mittelradioaktiven sowie chemischen Abfällen eingelagert worden. Teilweise kippten Gabelstapler die Fässer einfach über Abhänge oder quetschten sie in bereits volle Hohlräume. Bis heute halten sich Gerüchte, dass dort auch Kadaver von Affen und anderen Säugetieren vermodern, mit denen in der Vergan...


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