EVP-Spitzenkandidat will Migrationspolitik zur Chefsache machen

Köln/Münster. EVP-Spitzenkandidat Manfred Weber (CSU) will die Flüchtlings- und Migrationspolitik zur »Chefsache« machen, sollte er EU-Kommissionspräsident werden. Die Migrationsfrage sei die »offene politische Wunde des Kontinents«, sagte Weber am Sonntag im Deutschlandfunk. Voraussetzung für einen europäischen Konsens sei es, dass »wir die Außengrenzen unter Kontrolle kriegen«, betonte Weber. Dafür will er die EU-Grenzschutzagentur Frontex bereits bis 2022 auf 10 000 Mitarbeiter aufstocken. Bisher war dies bis zum Jahr 2027 geplant. Auf der Auftaktkundgebung von CDU und CSU zum Europa-Wahlkampf der Unionsparteien in Münster hatte Weber am Samstag zur Verteidigung der »europäischen Werte« gegen erstarkende Nationalisten aufgerufen. Die Schwesterparteien bestreiten den EU-Wahlkampf erstmals mit einem gemeinsamen Programm. AFP/nd

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